Das geheilte Herz

Ingrid Marschang, Das geheilte Herz, 2021, Mischtechnik auf Leinwand, 100 x 120 cm



Das Gemälde „Das geheilte Herz“ engagiert sich für das Forschungs- und Innovationszentrum PTSD & Traumabehandlungszentrum in Sderot, Israel. Mit verspielter Hingabe eröffnet es uns den Blick auf die Heilung, auf das geheilte Herz. Es will wahrgenommen, erblickt, angeschaut sein und erfüllt den Raum mit einer paradiesischen Vision. Ein Engel, im Geäst eines Baumes in der Bewegung erstarrt, in friedlicher Ruhe in sich gekehrt, zieht er den Betrachter in sein Inneres und durch seine Gestalt hindurch an einen Ort, an dem das Herz sitzt. Es ist der Ort, an dem Heilung statt findet. Es ist die Sehnsucht nach der Möglichkeit, unbeschwert Kind zu sein, den Augenblick in Händen zu halten, zerbrechlich und doch wahr. In der Begegnung mit dem Betrachter versetzt das Bild diesen in eine lebendige Ruhe. Das Glück des nicht Sagbaren gehört zu seiner Magie.

Gesicht und Hände des Engels sind von Craquelés durchzogen und symbolisieren diese Verletzungen, welche die Menschen und das Land Israel erfahren haben. Das Zerbrochene ist in der Figur des Engels wieder zusammen gefügt zu einem Ganzen und zeigt die Liebe zum Leben und den Vorgang der Heilung. Damit materialisiert sich auch auf der Bildebene die Grundidee der Kabbala, dass die „Gefäße“ des göttlichen Lichtes zerbrochen sind und von den Menschen wieder zusammen gefügt werden.

Die Bildausschnitte der Bildergalerie können durch klicken vergrößert werden:

Das Gemälde ist wunderschön, es berührt und beglückt mich, es anzuschauen. Es strahlt eine lebendige, bewegte Harmonie und Ruhe aus, die mich schon den ganzen Tag begleiten.“

Dr. Mirella Carbone Künstlerische Leiterin des Segantini Museums in St. Moritz (Schweiz)

Wir danken Dr. Mirella Carbone, deren kunstwissenschaftliche Betrachtung des Gemäldes „Das geheilte Herz – eine paradisische Vision“ hier abgerufen werden kann.

„Das geheilte Herz“ ist das erste Gemälde der Reihe „Agape – Allegorien der Liebe“. Ein Teil des Erlöses geht in das Forschungs- und Innovationszentrum PTSD & Traumabehandlungszentrum in Sderot, Israel. Wenn Sie diesem Gemälde einen neuen Ort des Wirkens geben und die Entwicklung der Forschung im Bereich Trauma- und Krisenbewältigung unterstützen wollen, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.

Das PTSD & Traumabehandlungszentrum in Sderot ist ein Innovationszentrum, in welchem Nothilfe für traumatisierte Terroropfer geleistet wird. Bei diesem Projekt des Jüdischen Nationalfonds werden durch innovative Therapieansätze für Kinder, Jugendliche und ihre Familien hohe Heilerfolge erzielt. Das Traumabehandlungszentrum ist sowohl ein Ort der Forschung für die Entwicklung der Trauma- und Krisenbewältigung als auch ein Ort der Heilung und Hoffnung für diejenigen, die durch jahrelangen Terror seelisch verwundet und durch das Massaker am 7. Oktober unaussprechliches Leid erfahren haben. Das nationale Trauma des 7. Oktober hat die Herzen gebrochen und die Seelen zertrümmert; nicht aber den Willen des Einzelnen, wieder aufzustehen und die Hoffnung, das Leben zurückzuerobern. Der Herzensengel verkörpert diesen Moment des Innehaltens. Die Geschichte anhalten. Seine Augen sind geschlossen, sein Blick nach innen gerichtet an diesen imaginären Ort, an welchem Frieden und Heilung möglich ist, wo das Zerschlagene wieder zusammengefügt wird. Schenken Sie mit dem Kauf dieses Gemäldes über die nationalen Grenzen hinweg einen Funken Licht im Dunkel.

In der 56. Ausgabe des Magazins NEULAND des jüdischen Nationalfonds-kkl hatte Ingrid Marschang die Gelegenheit sich zu ihrem persönlichen Bezug zu Israel zu äußern:

Israel und die Gefäße des göttlichen Lichts

Am 08. März 2026 konnte die Künstlerin auf der Plattform Mena-Watch in einem Interview über das Gemälde und Ihre Kunst sprechen:

„Im Gespräch mit Elisa Mercier beschreibt die Berliner Künstlerin Ingrid Marschang, wie sie Menschen in Israel, die unter posttraumatischen Belastungsstörungen leiden, durch ihre Kunst helfen möchte.“

Nachfolgend können Sie mehr über das PTSD & Traumabehandlungszentrum in Sderot erfahren, ein Projekt des Jüdische Nationalfonds – Keren Kayemeth LeIsrael:

https://www.jnf-kkl.de/spende/traumabehandlungen-in-sderot

Zustandsbeurteilung des Gemäldes und Beratung zum fachgerechten Transport: Christiane von Pannwitz, Die Restauratorinnen, Berlin